TuS v. 1900 Empelde e.V.
Handball

+++ +++ 4 Tage Handballcamp ab 11.10.2017 +++

Pressemeldungen 2017 / 2018

16. / 17.09.2017

1.Herren - Waldraff hält Derbysieg fest
Die Männer des TuS Empelde taten sich in der Regionsoberliga ähnlich schwer, es sprang allerdings noch ein 27:26 (12:10)-Derbysieg über die HSG Badenstedt heraus. Die Badenstedter hatten 90 Sekunden vor dem Abpfiff beim 26:25 noch die Nase vorn. Garanten des glücklichen Sieges waren der achtfache Empelder Torschütze Florian Grundschok, der auch die entscheidenden finalen Treffer erzielte, sowie Torhüter Benjamin Waldraff, der einen Strafwurf in der Schlusssekunde abwehrte. „Die Hauptsache waren natürlich die Punkte, richtig glücklich bin ich aber mit unserer Spielweise heute nicht“, sagte Empeldes Spielertrainer Maik Hoffmann, der gern mehr Souveränität gesehen hätte.

TuS Empelde: Waldraff, Schlüter, Anastassiadis – Grundschok (8), Meyer, Richter (je 6), Schwarz (3), Kensy (2), Mohnecke, Voigt (je 1), Saul, Rönnebeck, Hoffmann, Maas
HAZ Calenberger Zeitung vom 18.09.2017 jz

2.Damen - Sieg im neuen Outfit
Die neuen Trikots scheinen die Frauen des TuS Empelde II beim 26:18 (13:8)-Erfolg in der Regionsoberliga gegen die HSG Schaumburg Nord beflügelt zu haben.Die Abwehr der Lila-Weißen stoppte oft den Angriffsschwung der Gäste, und das von Anfang an. Bereits nach dem Doppelschlag von Nadine Wiegand zur 8:3-Führung (12.) waren die Weichen für den Heimsieg gestellt. „Dass ich zwei wirklich gute Halbzeiten gesehen habe, lag vor allem an der guten Regie von Franziska Schettler auf der Mittelposition“, sagte Trainerin Silke Fanslau, die sichtlich Spaß am Auftritt ihrer Sieben hatte.

TuS Empelde II: Präger, Drews – Schettler, Kutz (je 5), Simon (4), Zoonz, Beich­ler (je 3), Schröder, Boyksen, Wiegandt (je 2), A. Villwock, N. Villwock
HAZ Calenberger Zeitung vom 19.09.2017 jz

mD-Jugend - Waldemar wirft in einem Spiel 27 Tore
Handball. In einem umkämpften Spiel der Regionsliga haben sich die D-Junioren des TuS Empelde mit 23:19 gegen die HSG Hannover-West durchgesetzt. Erdem Brzuskowski gelangen 13 Treffer für den TuS. Die C-Junioren der Lila-Weißen landeten in der Regionsliga einen 44:14-Kantersieg bei der TuS Wettbergen. Sage und schreibe 27 Tore gingen auf das Konto von Waldemar Erbes.
HAZ Calenberger Zeitung vom 19.09.2017 dlp

wC-Jugend - Faire Empelderinnen gewinnen mühelos
Handball. Die C-Juniorinnen des TuS Empelde haben in der Regionsliga-Begegnung gegen die JMSG Hannover-West/Seelze den Fair-Play-Gedanken in die Tat umgesetzt. Da der Gegner in Unterzahl angereist war, agierten auch die Lila-Weißen freiwillig mit lediglich fünf Feldspielerinnen. Beim 37:14 (26:7)-Erfolg war der TuS der JMSG in allen Belangen überlegen. Karina Kasarov (10 Treffer) und Alina Wiegand (9) waren besonders torhungrig.
HAZ Calenberger Zeitung vom 20.09.2017 dlp

02./03.09.2017

1.Herren - Zwei Spiele am Wochenende sind zu viel für die TuS-Männer
Von Jörg Zehrfeld
Ohne die beiden starken Torjäger Martin Schwarz und Torben Richter reichte es für die Männer des TuS Empelde in der ersten Partie ihres Doppelspieltags nur zu einem 30:30 (14:14) gegen den TSV Neustadt. Die innerhalb der letzten 90 Sekunden noch verspielte 30:28-Führung ließ Spielertrainer Maik Hoffmann hadern. „Die langen Pässe, die wir zum Ende dem Gegner in die Hände gespielt haben, und auch die Zeitstrafe gegen mich waren extrem ärgerlich“, monierte Hoffmann. Erst nach der anschließenden Mannschaftsbesprechung war er davon überzeugt, mit seinem Team einen Punkt gewonnen zu haben.
TuS Empelde: Anastassiadis, Waldraff – Hoffmann, Meyer (je 9), Voigt (6), Kensy (5), Meibert (1), Mohnecke, Rönnebeck, Hünitsch

Keine 24 Stunden später stand der TuS gegen den Garbsener SC erneut auf dem Parkett. „Zwei Spiele an einem Wochenende sind für uns eindeutig zu viel. Garbsen hat uns mit der ersten und zweiten Welle überrollt“, berichtete Hoffman über die deutliche 26:41?(12:23)- Klatsche, bei der sich die Empelder durch insgesamt zehn Zeitstrafen das Leben zusätzlich schwer machten. „Das müssen wir schnell abhaken. Die Woche wird locker trainiert, und beim nächsten Punktspiel in 14 Tagen wird wieder angegriffen“, wollte Hoffmann die Niederlage gegen ein Schwergewicht der Staffel nicht überbewerten.
TuS Empelde: Anastassiadis, Schlüter, Waldraff – Meyer (9), Hoffmann (6), Kensy (4), Franzke (3), Mohnecke (2), Grundschok, Voigt (je 1), Maas, Rönnebeck
HAZ Calenberger Zeitung 05.09.2017 jz

1.Damen - Empelderinnen vermasseln Landesliga-Auftakt
Von Jörg Zehrfeld
Mit einer 25:35 (14:19)-Pleite bei der HSG Hannover-West kam Meister TuS Empelde schlecht aus den Startlöchern. „Wir haben zwar schnell 3:1 geführt, im Anschluss ging es aber nur noch bergab“, sagte Trainerin Heike Krüger. Sie sah eine Abwehr, der der Biss fehlte, und einen Angriff, der garantiert die falsche Entscheidung wählte. Die Gastgeberinnen zogen innerhalb von zehn Minuten auf sechs Tore Vorsprung davon.

Der Treffer der Lila-Weißen von Kalitou M’Bye zum 15:19 nach der Pause war lediglich ein Strohfeuer. „Wir haben reihenweise freie Wurfmöglichkeiten vor der guten HSG-Keeperin Nora Peter vergeben, sie leider aber auch aufgebaut. Wir müssen noch lernen, uns aus so einem spielerischen Tief im Laufe einer Partie auch herauszuarbeiten“, sagte Krüger, die die Niederlage beim Oberliga-Absteiger als „vollkommen verdient“ bezeichnete.
TuS Empelde: Dreyer, Kapahnke – Zoch, Waldraff, Csepke, Buhl (je 5), M’Bye (4), Nguyen (1), Lutat, Schween, Wille, Feckler
HAZ Calenberger Zeitung 04.09.2017 jz

2.Damen - Empelder Frauen glückt der Regionsoberliga-Start
 Handball. Zum ersten Saisonsieg in der Regionsoberliga haben sich die Frauen des TuS Empelde II mit dem 23:18 (14:9) gegen den TSV Neustadt geworfen. Nach verhaltenem Start – die Gäste führten mit 3:0 – übernahmen die Lila-Weißen erst nach dem 5:4 (15.) durch Dana Barchfeld die Führung. „Leider haben wir durch einen ähnlich schwachen Start in die zweite Halbzeit den Pausenvorsprung verspielt. Dank sehr guter Torhüterleistungen und einer anschließend besseren Trefferquote konnten wir uns aber wieder absetzen“, sagte Trainerin Silke Fanslau, die nach dem Neustädter Anschlusstreffer zum 13:14 (41.) endlich den richtigen Biss bei ihrer Sieben sah.
TuS Empelde II: Drews, Brekenkamp – Barchfeld (7), Wiczorek (6), Schröder (3), Schettler, Simon, Kutz (je 2), Boyksen (1), A.?Villwock, Wiegand, Dekena
HAZ Calenberger Zeitung 05.09.2017 jz

26/27.08.2017

1.Herren - Empelder Männern gelingt Start in die Regionsoberliga
In der Regionsoberliga kam der TuS Empelde zum Auftakt zu einem 32:28 (13:13)-Erfolg bei der HSG Nienburg III. Die Lila-Weißen hatten nach gutem Beginn und einer 4:1-Führung allerdings einige Mühe, sich gegen die Abwehr der Gastgeber durchzusetzen. „Wir sind immer drangeblieben, als die Nienburger führten. Entscheidend war ab der 50. Minute, dass wir mehrfach Torben Richter auf Rechtsaußen in gute Wurfpositionen bekommen haben, die er dann nutzte“, kommentierte Trainer Maik Hoffmann.

TuS Empelde: Anastassiadis, Waldraff, Schlüter – Schwarz (8), Franzke, Richter (je 6), Hoffmann (5), Mohnecke (4), Grundschok (2), Kensy (1), Hünitzsch, Voigt, Saul
HAZ Calenberger Zeitung vom 29.08.2017 jz

1.Damen- Beide Calenberger Mannschaften verabschieden sich in Runde eins aus dem HVN-Pokal
Derby geht an den TuS Empelde
Empeldes Trainerin Heike Krüger schied mit ihrer Mannschaft zwar ebenso aus, war aber recht zufrieden mit der Vorstellung ihrer Formation. „Auch für uns war Rohrsen beim 7:20 ein Gegner, der nicht in unserer Preisklasse spielt. Unsere anschließenden Erfolge zeigen aber, dass wir in der Vorbereitung gut gearbeitet haben“, sagte sie. Neben dem Sieg gegen den HVB fuhr der TuS ein 13:10 gegen den MTV Großenheidorn ein.
HAZ Calenberger Zeitung vom 29.08.2017 jz

2.Damen - Eine heftige Niederlage
kassierte die Frauen-Reserve des TuS – sie kam beim starken Aufsteiger SJB Binnen mit 21:35 (9:19) unter die Räder. „Wir haben es in der ersten Hälfte nicht geschafft, eine ähnliche Aggressivität wie die Gastgeberinnen zu entwickeln“, sagte Trainerin Silke Fanslau. „Erst nach der Pause, als die Messe schon gelesen war, hat die Mannschaft positiv reagiert und dagegengehalten.“

TuS Empelde II: Präger, Drews – Barchfeld (7), Schettler (5), Kutz, A. Villwock, N. Villwock (je 2), Schröder, Wiegand, Brandt (je 1), Gawert, Dekena
HAZ Calenberger Zeitung vom 29.08.2017 jz

wB-Jugend
Handball. Ihr erstes Saisonspiel in der Regionsoberliga haben die ­B-Juniorinnen des TuS Empelde verloren. Die SG Misburg war beim 15:23 zu stark. Bis zum 10:10 hielten die Lila-Weißen mit, dann verließen sie die Kräfte und die technischen Fehler häuften sich. Beste Werferin bei den Empelderinnen war Amy Cotton, die sechsmal ins Schwarze traf. dlp   

HAZ - Calenberger Zeitung vom 28.08.2017




Pressemeldungen 2016/2017

Zum Geburtstag kommt ein TSV-Profi
Lob für eine erfolgreiche Sparte: Handballer des TuS Empelde feiern 90-jähriges Bestehen
Jörg Zehrfeld
Gründungsmitglieder aus der Handballsparte des TuS Empelde waren erwartungsgemäß nicht mehr vertreten: Schließlich feierten die rund 200 Aktiven und Freunde das 90-jährige Bestehen der erfolgreichen Abteilung. Sie alle erlebten in der Sporthalle an der Barbarastraße eine äußerst rüstige „alte Dame“.

 

 

 

 



Empelde. „Bei 90 Jahren erwarten manche ja eine alte Oma mit Kaffee und Kuchen. Sie präsentieren sich aber frisch und quicklebendig“, sagte Stephanie Harms in ihrem Grußwort. „Setzen Sie die lila-weiße Tradition mit vielen sportlichen Erfolgen fort, sie sind auf dem richtigen Weg.“ Die Bürgermeisterin bedankte sich im Namen der Stadt Ronnenberg für die engagierte Vereinsarbeit für junge und junggebliebene Sportler.

Eingerahmt wurde die Feier von zwei Punktspielen der Empelder Damenteams. Dazwischen war aber genug Zeit für Kaffee, Kuchen und Gegrilltes. Der Empelder Nachwuchs stürmte derweil für Geschicklichkeitsspiele in die Sporthalle. Die jungen Handballer nutzten die Gelegenheit, sich bei Profi Timo Kastening von der TSV Hannover-Burgdorf wertvolle Tipps zu holen. „Die kleinen Vereine wie der TuS leisten für uns Profis wichtige Aufbauarbeit“, meinte Kastening. Der Außenspieler der Recken wurde als Jugendlicher vom jetzigen Empelder Damentrainer Markus Waldeck betreut.

Dass der Verein für Empeldes Handballer etwas ganz besonderes ist, brachte Thea Reinkens aus der Ersten Damen auf den Punkt. „Ich selbst habe den TuS ja für einige Zeit mit einem tränenden Auge Richtung Burgdorf verlassen, um die Chance auf die Nationalmannschaft zu erhalten. Ich freue mich aber sehr, wieder hier zu sein“, sagt sie. Das Empelder Motto „Lila-Weiß ein Leben lang“ gilt offenbar auch für eine ehemalige Jugendnationalspielerin.
HAZ Calenberger Zeitung vom 21.11.2016 jz


90 Jahre Handball: TuS legt Wert auf Tradition
Empelde.
1926 haben sich elf Männer zusammengeschlossen, um gemeinsam Handball zu spielen. Diese elf Männer bilden den Beginn des Vereins Turn- und Spielvereinigung (TuS) Empelde. Gestern feierte die Handballsparte ihr 90-jähriges Bestehen. Neben Kaffee- und Kuchenbuffet standen zahlreiche Aktionen auf dem Programm. Die zweite Damen spielte gegen den MTV Auhagen, die erste Damen später gegen den TSV Friesen. Timo Kastening, Bundesliga-Handballer, kam zum großen Jubiläum und verteilte Autogramme.

Besonderes Augenmerk legte der Verein auf die selbst angefertigte "Zeitreise". Dank zahlreicher Zeitungsartikel von Rüdiger Waldeck konnten so die meisten Erinnerungen von 1926 bis heute zusammengetragen werden. "Meinen Dank richte ich auch an Doris Koepke, die in 150 Stunden ehrenamtlicher Arbeit diese Tafel zusammengebastelt hat sowie Melanie Ißels, die bei der Vorbereitung sehr engagiert mit geholfen hat", so Waldeck. Schon von Beginn an legte der TuS Empelde großen Wert auf Tradition. "Lila weiß sind die Farben unseres Vereins. Auch zu diesem großen Anlass haben wir die Räumlichkeiten in der Sporthalle der Barbarastraße in diesem Farben geschmückt", erklärte Waldeck weiter.
Sorgen um den Nachwuchs oder fehlende Handballspieler müsse sich der Verein nicht machen. Während andere Mannschaften sich bereits zusammenschließen müssen, ist Waldeck stolz darauf, dass der TuS weiterhin mehrere Jugendmannschaften aufstellen kann. "Mir ist es wichtig, dass auch die jetzigen Handballer diese Tradition weiterhin pflegen und sich ehrenamtlich für diesen Verein engagieren."
CON cms, 20.11.2016

 

 

 

 



Die Empelder Handball-Kinder holen sich nach dem Spiel Autogramme – zum Beispiel von Europameister Erik Schmidt (großes Bild). Casper Mortensen (kleines Bild) schreibt für Empelder Handball-Mädchen Autogramme auf T-Shirts und Trainingsjacken. Nach dem Spiel sitzt der TuS-Nachwuchs gemeinsam mit den Profis auf dem Spielfeld (unten).Kranz (3)

 

Handball-Kinder kommen den Profis ganz nah
TuS Empelde besucht Spiel der „Recken“

Von Uwe Kranz

Empelde. Für viele Handball-Kinder des TuS Empelde war es das perfekte Finale einer Woche, die ganz im Zeichen ihrer Sportart stand. Zum Abschluss ihres Handball-Camps war der Club mit 118 Personen zu Gast beim Spiel des Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf gegen GWD Minden – mit emotionalen Höhepunkten.

„Ich habe vor Freude geheult“, sagt die elfjährige Karina beim Meet and Greet der Empelder nach dem Spiel mit Olympiasieger Casper Mortensen. „Ich habe ein Bild mit Timo Kastening gemacht“, erzählt die junge Handballerin stolz. Die einseitige Partie, die die „Recken“ mit 35:27 für sich entschieden, geriet für die 66 Nachwuchssportler in der Empelder Gruppe bei so vielen persönlichen Begegnungen mit erfolgreichen Sportlern sogar ein bisschen in den Hintergrund.
Bereits zwei Stunden vor Anpfiff hatten sie sich in der Swiss Life Hall eingefunden. In vier Gruppen aufgeteilt erhielten sie zunächst eine Führung durch die Veranstaltungshalle. Es öffneten sich Türen, die für normale Zuschauer verschlossen bleiben. So durften sich die TuS-Kinder unter anderem im Pressekonferenzraum auf die Plätze für die Trainer und Spieler setzen und durch den Spielertunnel in die Halle einlaufen. Zufällig trafen sie dort auf TSV-Trainer Jens Bürkle, der sich im Vorbereitungsstress auf das wichtige Bundesligaspiel trotzdem Zeit für ein Foto nahm.

Überhaupt hatten die „Recken“ viel Zeit für ihre Gäste. „Das Beste an dem ganzen Tag war, dass wir von allen Spielern Autogramme bekommen haben“, schwärmt Eslem (11). Als letztes kam das von dem dänischen Linksaußen Mortensen hinzu. Auf Karten, T-Shirts, Trainingsjacken und vielen anderen Gegenständen verewigte er sich mit seinem Schriftzug. Nach mehr als vier Stunden machten sich die Empelder schließlich mit allerhand Souvenirs, neuen Erfahrungen und Erinnerungen auf den Heimweg.
HAZ Calenberger Zeitung vom 18.10.2016


 

Empelder erhalten Jugendsportförderpreis
Handball: Rüdiger-Nolte-Stiftung würdigt das Engagement beim TuS

Der Jugendsportförderpreis der Rüdiger-Nolte-Stiftung ist an die Handball-Abteilung des TuS Empelde verliehen worden. Das Preisgeld von 400 Euro investierten die Sportler in neue Aufwärmtrikots. „Das Geld kam genau passend. Davon haben wir einen zweiten Trikotsatz für unsere Mannschaft angeschafft, die in die Landesliga aufgestiegen ist“, sagt Sabrina Waldraff, Trainerin der B-Junioren.

Stiftungsgeber Rüdiger Nolte konnte sich persönlich davon überzeugen, dass die Entscheidung richtig gewesen ist. „Das Geld ist gut investiert. Die Trikots sehen toll aus. Ich wünsche euch viel Erfolg in der neuen Saison“, sagte er. Der Handballjugendförderkreis der Empelder hat die Summe um 250 Euro aufgestockt. „Die Trikots haben beste Qualität und zeichnen sich durch lange Haltbarkeit aus“, so Förderkreisvorsitzender Rüdiger Waldeck

Der Förderpreis wurde zum achten Mal vergeben. Nolte hatte die Stiftung 2007 mit einem Startkapital von 26 000 Euro gegründet. Mit dem verzinsten Geld werden besondere Leistungen und ehrenamtliches Engagement im Jugendsport in Ronnenberg ausgezeichnet. Gemeinsam mit den Stiftungsmitgliedern Achim Buße und Andreas Weitemeier sichtet Nolte pro Jahr durchschnittlich zehn Bewerbungen.
HAZ Calenberger ZEitung vom 09.09.2016 hr 


Pressemeldungen 2015/2016

11.Walter Öhlers Turnier war ein großer Erfolg
A
m vergangenem Wochenende startete bereits zum 11. mal das Walter-Öhlers-Kinderhandballturnier vom TuS Empelde. Den Auftakt machte am Sonnabend die weibliche und männliche E-Jugend. An diesem Tag strahlte nicht nur die Sonne, sondern auch alle kleinen E-Jugendhandballerinnen und Handballer mit ihren Trainern, dem Organisationsteam, die Eltern, die begeisterten Zuschauer, Rüdiger Waldeck vom Handballjugendförderkreis und nicht zu vergessen Hektor, das Maskottchen der Recken. Alle waren heute Gewinner.  Sportlich haben bei der wE-Jugend die 4 Mannschaften spannende und faire Spiele präsentiert. Viele der jungen Sportlerinnen sind gerade erst in die Altersklasse aufgerückt. Einige haben beim Turnier sogar ihr erstes Tor geworfen.

Die Platzierungen: 1. TuS Empelde, 2. HSG Hannover Badenstedt, 3. TuS Bothfeld, 4. HSV Nordstars

Ab 12:15 Uhr spielten die mE-Jugendmannschaften vom TuS Empelde, dem HSV Nordstars, der HSG Hannover-Badenstedt, dem TSV Anderten, dem TuS Bothfeld und dem Hannoverschen SC. Auch hier wurde sportlich aber fair um jeden Ball gekämpft. Dabei wurden alle Teams lautstark angefeuert. Besonders ausgezeichnet wurde der Torhüter vom TuS Bothfeld, der zeigte, was man auch in dieser Altersklasse schon leisten kann. Rüdiger Waldeck übergab dem strahlendem Torhüter einen Handball. Herzlichen Glückwunsch dazu.

Die Platzierungen: 1. TuS Bothfeld, 2. TSV Anderten, 3. TuS Empelde, 4. HSG Hannover Badenstedt, 5, Hannoverscher SC und 6. HSV Nordstars

Die Tombola an diesem Tag war ebenfalls ein Grund zum Strahlen. 900 Preise gab es zu gewinnen und man kann es kaum glauben, es wurden alle Lose verkauft. Hier haben Suzanne Cotton und Doris Koepke über Monate die vielen Preise zusammengetragen und für ein Highlight gesorgt. Ein großer Dank geht an die Sponsoren, ohne ihre Spendenbereitschaft wäre für einen Verein eine Tombola nicht möglich.

Am Sonntag fiel der zweite Tag des 11. Walter-Öhlers-Turniers trotz Regen nicht ins Wasser. Ob das Wetter oder die Sportbegeisterung so viele Zuschauer in die Halle gelockt hat, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. Auf alle Fälle herrschte den ganzen Tag eine tolle Atmosphäre in der Halle Barbarastraße. Natürlich stehen die sportlichen Leistungen und der Spaß der D-Jugendlichen an erster Stelle, was aber heute im Bereich Verkauf und am Grill geleistet wurde, hat den ersten Platz verdient. Restlos ausverkauft war der von den Eltern unterstütze Verkauf, obwohl im Laufe des Tages Eltern immer wieder für Nachschub sorgten. Hier gilt ein großer Dank, ohne Eltern wäre so ein Turnier gar nicht möglich.

Um 8:50 begann das Turnier der wD-Jugend mit den Mannschaften des Hannoverschen SC, dem HSV Nordstars I und II, der HSG Hannover-Badenstedt, HSG Laatzen-Rethen, und dem TuS Empelde. Insgesamt waren 15 Spiele bei einem engen Zeitplan zu absolvieren. Das war schon eine Herausforderung für alle Beteiligten.

Nach tollen Spielen fand dann fast pünktlich die Siegerehrung an: 1. HSV Nordstars I, 2. HSG Laatzen-Rethen, 3. Hannoverscher SC, 4. HSG Hannover- Badenstedt, 5. TuS Empelde, 6. HSV Nordstars II.

Um 13:45 Uhr begann dann das Turnier für die mD-Jugend. Vertreten war der TSV Anderten, die HSG Hannover West, die HSG Hannover-Badenstedt, der TuS Bothfeld, der Garbsener SC und der TuS Empelde. Auch hier waren also 15 Spiele angesetzt. Auch wenn einige Ergebnisse sehr deutlich ausgefallen sind, alle Mannschaften haben tollen Handballsport gezeigt. Der TuS Empelde trat z.B. auch mit einigen Spielern aus der E-Jugend an. Das waren schon deutliche Größenunterschiede, aber die Jungs haben sich super integriert und die Mannschaft kann stolz sein, auf ihre Leistung.

Den 1. Platz belegte mit einem bemerkenswerten Torverhältnis von 67:16 der TSV Anderten, 2. Die HSG Hannover West, 3. Die HSG Hannover-Badenstedt, 4. Der TuS Bothfeld, 5. Der TuS Empelde, 6. der Garbsener SC.

D. Koepke
Quelle http://www.myheimat.de/ronnenberg/sport/11-walter-oehlers-turnier-war-ein-voller-erfolg-d2760221.html


Minis fügen sich perfekt ein
Handball: 11. Walter-Öhlers-Turnier des TuS Empelde – E-Juniorinnen nutzen Heimvorteil
Von Jörg Zehrfeld
Zwei Tage lang sind die Handball-Kinder beim Walter-Öhlers-Turnier die Hauptdarsteller in der Halle des TuS Empelde.

In dieser Szene behaupten sich die E-Junioren der Lila-Weißen gegen die Nachbarn der HSG Badenstedt.Zehrfeld

Zwei Tage Handballgewusel hat es beim TuS Empelde in der Halle an der Barbarastraße gegeben. 22 Teams der E- und D-Jugend suchten beim 11. Walter-Öhlers-Turnier ihre Besten. „Bei über 250 Zuschauern waren unsere Würstchen vorzeitig ausverkauft, und dank der attraktiven Preise unserer Sponsoren hatten wir auch guten Zuspruch bei den Meldungen“, bezeichnete Sabrina Waldraff vom Organisationsteam die Veranstaltung als vollen Erfolg.

Die Empelder E-Juniorinnen wuchsen über sich hinaus und holten den Turniersieg. „Das war schon toll, dass wir mit fünf Neuen aus den Minis über das Torverhältnis noch an der HSG Badenstedt vorbeigerutscht sind“, sagte Trainerin Denise Csepke. Die Freude war bei ihren Nachwuchskräften groß. Die D-Juniorinnen der Lila-Weißen hingegen mussten als junger Jahrgang noch Lehrgeld zahlen und landeten auf dem vorletzten Platz. „Das ist kein Beinbruch. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten haben sich die Mädchen gut geschlagen“, akzeptierte Csepke den Leistungsunterschied zu den älteren Teams.

Auch bei den männlichen Junioren hielt der TuS-Nachwuchs mit. „Mit sieben Jungs von den Minis ist der dritte Platz unserer E-Jugend wirklich ein super Ergebnis. Die D-Jugend war etwas knapp besetzt. Dank der Aushilfe aus der E-Jugend haben sie sich aber besser als erwartet präsentiert, auch wenn am Ende nur der fünfte und vorletzte Platz blieb“, berichtete Waldraff von einem auch aus sportlicher Hinsicht erfolgreichen Handballwochenende für den TuS.
HAZ - Calenbergerzeitung vom 01.06.2016 jz

  • comp_oehlers Cup-4336
  • comp_oehlers Cup-4348
  • comp_oehlers Cup-4354
  • comp_oehlers Cup-4368
  • comp_oehlers Cup-4406
  • comp_oehlers Cup-4429
  • comp_oehlers Cup-4467


Handballer entlasten den Vorstand nicht
Sportler wollen detaillierten Kassenbericht
Kräftig rumort hat es am Donnerstagabend bei der mehr als dreistündigen Jahresversammlung des TuS Empelde: 76 Mitglieder sprachen dem Vorstand das Vertrauen aus, doch die 34 Handballer stimmten geschlossen mit Nein, weil sie unter anderem einen detaillierten Kassenbericht fordern.
Von Heidi Rabenhorst

Empelde. Die Handballer forderten mehr Transparenz bezüglich der Einnahmen und Ausgaben. „In den Kassenberichten der letzten Jahre fehlten unserer Auffassung nach zahlreiche nachvollziehbare Angaben, die rechtlich aber jedem Mitglied vorzulegen sind“, begründete Spartenleiterin Isabelle Drews, die aus beruflichen Gründen nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, das Abstimmungsverhalten ihrer Sparte. Die Handballer wollen von Clubchef Erich Wolf unter anderem eine genaue Aufschlüsselung der 721 Mitglieder in Jugend und Senioren sowie nach Sparten. Zudem forderten sie eine spartenbezogene Aufschlüsselung der Ein- und Austritte und eine Offenlegung der Berechnungsgrundlagen für die Spartenetats.

„Wir fühlen uns als Sparte unter anderem bei der Festlegung der Hallenbelegzeiten und bei der Verteilung des Etats benachteiligt“, sagte Drews. „Es gibt kleinere Abteilungen, die mehr Zeiten zur Verfügung haben.“

Der Clubchef reagierte gelassen. „Wir sind ein Verein und bedienen alle Sparten“, sagte er. „Ich halte nichts vom Auseinanderdividieren, behandle und bewerte jede Sparte gleich.“ Natürlich könne auch jedes Mitglied die genauen Zahlen einsehen. „Aber im Kassenbericht müssen diese nicht ausgewiesen werden“, sagte Wolf – diesbezüglich habe er sich beim Regionssportbund erkundigt.

Weitaus harmonischer verliefen die Wahlen und Ehrungen: Der 2. Vorsitzende Wolfgang Rüffer und Sportwartin Christiane Weißenborn wurden bestätigt. Eine besondere Ehrung gab es für Manfred Brettmann (65 Jahre Mitglied), Gerhard Wegener, Jutta Borgfeld (beide 50 Jahre) und Klaus Thum (40 Jahre). Für besondere sportliche Leistungen wurden unter anderem Margret und Manfred Brettmann sowie Ilka und Gerhard Runge ausgezeichnet, die 30-mal in Folge das Sportabzeichen abgelegt haben.
HAZ Calenberger Zeitung vom 27.02.2016

Welche Lobby hat der Nachwuchs?
Zum Bericht „Handballer entlasten den Vorstand nicht“ in der Calenberger Zeitung vom 27. Februar:

Die Transparenz der Einnahmen und Ausgaben ist für die Mitglieder eine berechtigte Forderung. Ein sehr gutes Beispiel dafür gibt der SV Gehrden ab. Hier werden klare Inhalte über den finanziellen Bereich des Vereins den Mitgliedern im Jahrbuch offengelegt. Bei der Generalversammlung des TuS Empelde lag der Jahresabschluss beim Bericht zur Kasse nicht mal aus. Dieser wurde nur auf Nachfrage verteilt, meiner Auffassung nach fehlen darin wesentliche Angaben.

Was leider nicht im Artikel erwähnt wurde: dass auch der Antrag für eine Satzungsänderung abgelehnt wurde. Alle Eltern von Kinder unter 16 Jahren haben kein Stimmrecht für ihre Kinder. Es sei denn, sie sind selbst TuS-Mitglied. Die Begründungen gegen den Änderungsantrag sind absolut nicht nachvollziehbar. Warum verweigert man den gesetzlichen Vertretern im Hauptverein ein Stimmrecht? Die Eltern zahlen den Vereinsbeitrag für ihre Kinder, dürfen diese aber nicht vertreten.

Welche Lobby haben die Kinder und Jugendlichen eigentlich beim TuS Empelde? Wenn wir Eltern ihre Interessen im Verein nicht vertreten – wer dann? Die Jugendwartin mit einer Stimme im Vorstand? Übrigens können es sich viele Eltern gar nicht leisten, nur in den Verein einzutreten, um ein Stimmrecht zu haben.

Die Kinder sind die Zukunft des Vereins. Schaut man sich den Altersdurchschnitt der Vereinsmitglieder an, kann man feststellen, Nachwuchs wird für den Erhalt des Vereins benötigt.

Was alleine die Eltern der Handballsparte Jahr für Jahr leisten, wird gerne in Anspruch genommen. Dieser enorme Einsatz wird auch entsprechend von der Handballsparte und dem Handballjugendförderkreis gewürdigt. Ohne Einsatz der Eltern ginge gar nichts. Der Etat der Handballsparte ist so gering, dass ohne den Handballjugendförderverein und die Eltern außerhalb vom Trainings- und Spielbetrieb keinerlei Aktivitäten erfolgen könnten.

Mein Fazit: Wenn wir Eltern uns im Vereinsleben auch so passiv verhalten würden, wie wir im Hauptverein offensichtlich angesehen werden, sehe es ziemlich übel aus.

Doris Koepke, Hannover, HAZ Calenberger Zeitung vom 29.02.2016



Toiletten stinken nicht mehr
Stadt ersetzt sechs Urinale – Rüdiger Waldeck lobt schnelle Reaktion der Verwaltung
Der Ärger um stinkende Sanitäranlagen in der Barbara-Halle an der Theodor-Heuss-Schule scheint verflogen. Nach deutlicher Kritik vieler Nutzer an üblem Geruch insbesondere im Bereich der Herrentoilette hat die Stadt reagiert und innerhalb weniger Tage sechs neue Urinale einbauen lassen.
Von Carsten Fricke

Empelde. „Darüber freue ich mich sehr“, sagt Rüdiger Waldeck. Der Empelder hatte die Stadt zuletzt Mitte Februar auf den Gestank aufmerksam gemacht und auf zahlreiche Einträge dazu im Hallenbuch verwiesen. Entsprechend positiv bewertete er das schnelle und unbürokratische Handeln der Stadt. „Jetzt riecht es fast nicht mehr“, freute sich Waldeck über die sechs erneuerten Urinale.

Rund 2000 Euro habe die Stadt in den Austausch der alten und teils defekten Becken investiert, sagte Bürgermeisterin Stephanie Harms. Ursprünglich war das erst als Teil der für 2017 geplanten Sanierung der Grundschule vorgesehen gewesen. Nach der Diskussion um eine frühzeitigere Sanierung der Hallentoiletten in der jüngsten Ratssitzung habe der städtische Teamleiter Cord Hennies jedoch geprüft, wie das Geruchsproblem kurzfristig gelöst werden könnte.

Die neuen Urinale seien Teil einer Übergangslösung bis zur Sanierung, betonte Harms. „Wir versuchen außerdem, eine Sonderreinigung für die Osterferien auszuhandeln, denn der Gestank kommt auch aus den Fugen“, erläuterte sie. Dies sei ein grundlegendes Problem vieler Sanitäranlagen. Daher wolle die Stadt prüfen, wie Toiletten künftig gestaltet werden können, um eine derart starke Geruchsbildung zu vermeiden. Dass die Toiletten der Barbara-Halle komplett saniert werden müssen, stehe auch nach dem Urinal-Austausch außer Frage, sagte Harms.

Nach Ansicht von Rüdiger Waldeck hat sich die 2000-Euro-Investition jedenfalls gelohnt. „Dieses Geld ist nicht weggeworfen“, sagt er. Die neuen Becken und Anschlüsse könnten sicher bei der Sanierung gereinigt und anschließend wieder eingebaut werden.
HAZ Calenberger Zeitung vom 27.02.2016


Migranten willkommen
Handball: In den Calenberger Vereinen sind viele Nationalitäten heimisch
Von Jörg Zehrfeld
Nur ausnahmsweise sitzen Max aus Usbekistan (vorne, von links), Arshia und Parhan aus dem Iran, Salvatore aus Italien und Magid aus Syrien gesondert in der ersten Reihe beim HVB-Nachwuchs. „Wir haben bei uns nur Handballer und keine Nationalitäten“, legt HVB-Vorstand Gerd Köhler (hinten) Wert auf das Gemeinschaftsgefühl.Zehrfeld (2)

Die jüngst in der Online-Ausgabe der Wochenzeitung „Die Zeit“ erhobenen Vorwürfe, Handballverbände und -vereine in Deutschland würden Migranten zumeist links liegen lassen, haben bei Aktiven und Vereinsvertretern aus der gesamten Bundesrepublik für Verärgerung gesorgt. Grund genug, einmal bei zwei Vereinen im Calenberger Land nachzufragen.

Italien, Usbekistan, Türkei, Iran, Syrien – dies sind nur einige der Länder, in denen Nachwuchsspieler des HV Barsinghausen ihre Wurzeln haben. Auch wenn Vorstandsmitglied Gerd Köhler – wie auch seine Kollegen in anderen Vereinen – keine entsprechende Statistik führt, kann er ohne großartig zu überlegen Namen von 26 Kindern und Jugendlichen aufzählen, die in den Nachwuchsteams des HVB auf Torejagd gehen und deren Namen einen Migrationshintergrund vermuten lassen. Hinzu kommen mindestens noch einmal genau so viele Kinder mit ausländischen Wurzeln, die im HVB-Projekt „Grundschulliga“ Handball spielen. „Bei uns ist jeder willkommen, der Spaß an unserem Sport und unserer Gemeinschaft hat. Bei uns gibt es nur Handballer und keine Nationalitäten“, sagt Köhler.

Der HVB-Nachwuchstrainer hat allerdings einen allgemeinen Wandel in der Nachwuchsarbeit festgestellt. Während Jugendspieler früher ihren Kumpel einfach mal mit zum Training gebracht haben, muss heute explizit um die Gunst der Kinder geworben werden. „Gut 90 Prozent unser Nachwuchsspieler gewinnen wir durch Aufbauarbeit in Schulen und Kindergärten“, sagt Köhler.

Grundvoraussetzung für gute Jugendarbeit ist laut Köhler eine passende Infrastruktur und dass im Verein alle an einem Strang ziehen. „Fußball kann überall gespielt werden und ist in vielen Ländern populärer. Wie für andere Hallensportarten wäre auch für den Handball mehr Zuwachs, auch unter Migranten, möglich, wenn es mehr Sporthallen gäbe“, führt Köhler aus. Der HV Barsinghausen ist diesbezüglich gut aufgestellt – Köhler kann auf eine gewachsene Organisationsstruktur zurückgreifen.

Ähnlich wie in Barsinhausen sieht es beim TuS Empelde aus. Auch hier gibt es eine Zusammenarbeit mit der Grundschule und auch bei den Lila-Weißen gibt es viele Aktive mit Migrationshintergrund.

Eine, die es bereits bis ins Damen-Landesligateam der Empelderinnen geschafft hat, ist Kalitou M’Bye. Die 22-Jährige, deren Vater aus Gambia stammt, sagt: „Dass beim Handball nur Deutsche antreten, ist so nicht richtig. Unsere Nachwuchsspielerin Liane Nguyen hat vietnamesische Wurzeln, bei Megan Cotton kommt ein Elternteil aus Großbritannien. Handball ist meine Sportart, ich fühle mich beim TuS wohl.“
HAZ Calenberger Zeitung vom 25.02.2016

 

Selbst ist die Frau: Handballerinnen designen ihre Outfits selber

Da kommt Freude auf: Die C-Juniorinnen der Handballsparte des TuS Empelde mit neuen Aufwärmshirts – gesponsert von Tischler Manfred Keese (hinten rechts). Betreuer Markus Waldeck (hinten links) und Trainerin Alina Feckler (hinten Mitte) unterstützten die Mädchen bei der Gestaltung der Shirts.privat

Tischler Manfred Keese hat Aufwärmshirts für die weibliche C-Jugend der Handballsparte des TuS Empelde gespendet. Keese, der seinen Firmensitz in Ronnenberg hat, war schnell von der Idee und dem Wunsch der weiblichen C-Jugend überzeugt: „Die Spielerinnen brauchten in der Tat für den Start in die Landesklasse neue Aufwärmshirts.“ So erklärte er sich gerne bereit, das neue Outfit für die Spielerinnen und das Trainerteam zu finanzieren. Bald darauf wurden aus den jungen Handballerinnen kreative Designerinnen, Trainerin Alina Feckler, Betreuerin Lena Dreyer sowie Betreuer Markus Waldeck unterstützten tatkräftig. Auf die Vorderseite mussten natürlich das TuS Empelde-Logo und der Name der jeweiligen Spielerin, da waren sich alle schnell einig. Dann folgten Vorschläge für einen Teamnamen. „Es musste schon zu uns passen und die Gegner sollen gleich sehen, mit wem sie es auf dem Handballfeld zu tun haben“, hieß es unisono aus der Riege. Erste Überlegung: Kann man vielleicht aus „lila weiß ein Leben lang“ etwas ableiten? Ja, konnten sie, und so steht jetzt auf der Rückseite: #dieheißenlilaweißen – und darunter das Firmenlogo des Tischlers Keese.
HAZ Calenberger Zeitung vom 29.01.2016 ape

 

Handballer geben Vollgas
Männliche B-Jugend des TuS Empelde begibt sich nach Laatzen zum Kartfahren

Die Handballjugend des TuS Empelde hat sich einmal in einem ganz anderen Sportbereich,
dem Motorsport, versucht.

Empelde. Die männliche B-Jugend des TuS Empelde hatte den Wunsch, gemeinsam Kart zu fahren. Nun ist dieser Wunsch der Mannschaft von Trainerin Sabrina Waldraff und Betreuerin Denise Csepke in Erfüllung gegangen. Mit mehreren Autos ging es auf den Weg nach Laatzen zu Kart-o-Mania. Der Dank geht an die Eltern, die diese Veranstaltung durch ihre Fahrdienste unterstützt haben. Schnell waren die Formalitäten erledigt und zwei Startteams eingeteilt. Es folgte eine technische und regeltechnische Einweisung.

Dann hieß es Sturmhaube und Helme aufsetzen und ab in die immerhin bis zu 60 Stundenkilometer schnellen Karts. Natürlich war der Ehrgeiz der Jungs geweckt, schnellere Zeiten als die Trainerinnen und Väter zu erreichen. Wen wundert es, sie waren schneller. Nach jeweils zehn Minuten wechselten sich die Fahrteams ab, und die jeweiligen Pausen wurden genutzt, die Fahrzeiten zu vergleichen und sich aufzuwärmen; es war ziemlich kalt in der Halle. Die Erwachsenen spekulierten währenddessen heimlich, wer von den Jungs später wohl als Erster den Führerschein macht und dann fleißig Punkte in Flensburg sammeln wird.

Es war eine tolle Veranstaltung, die allen viel Spaß gemacht hat. Die Jungs der B-Jugend, die Eltern und die Trainerinnen bedanken sich beim Handballjugendförderkreis mit seinen vielen Unterstützern für die Übernahme der Kosten.
HAZ Calenberger Zeitung vom 28.01.2016

Frankreich oder Deutschland?
Handball: Empeldes Thibaut Voigt hat bei der Europameisterschaft zwei Eisen im Feuer
Von Jörg Zehrfeld
Auf dem Handballfeld französisch: Der Mundschutz von Thibaut Voigt ist in den Farben der Tricolore gehalten.Zehrfeld

Sein Name lässt bereits französische wie auch deutsche Wurzeln erahnen. Beim für den TuS Empelde als Handballer aktiven Thibaut Voigt kommt die Mutter aus Frankreich, der Vater aus Deutschland. Bei der zurzeit in Polen ausgetragenen Europameisterschaft hat Voigt demnach auch zweimal die Chance zu jubeln – französisch-temperamentvoll natürlich.

„Die deutsche Mannschaft habe ich im TV schon mehrmals sehen können, ärgerlicherweise habe ich es bei den Franzosen noch nicht geschafft“, sagt Voigt, der auch bei seinem Lieblingsteam unbedingt noch zuschauen will. Am liebsten natürlich in einem möglichen Halbfinale zwischen Deutschland und Frankreich.

Wem in einem solchen Spiel seine Sympathien gehören würden, daran lässt Voigt, der beide Staatsbürgerschaften besitzt, keinen Zweifel. „Ich bin dann auf der Seite der Franzosen, erklären kann ich das aber nicht. Vielleicht weil die Equipe Tricolore in den letzten Jahren so erfolgreich war“, sagt Voigt, der zwar nicht seinen bei den Spielen für die Empelder immer angelegten Mundschutz in den französischen Farben, wohl aber schon mal sein französisches Trikot vor dem Fernseher trägt.

In puncto Getränken ist Voigt beim Handball schauen allerdings eher auf ein deutsches Bier eingestellt. „Wein mag ich eigentlich gar nicht. Mein französischer Großvater hat schon angemerkt, dass ich kein typischer Franzose bin“, lacht Voigt, der dafür allerdings eine schlüssige Erklärung hat: „Meine Mutter kommt aus der Normandie, da sind eher Cidre und der Calvados die Nationalgetränke.“ Für die eigenen Auftritte auf dem Handballparkett ist Voigt übrigens auch ganz eindeutig positioniert. „Lila-Weiß ein Leben lang“, meint der bekennende Empelder.
HAz Calenberger Zeitung vom 27.01.2016


Ergebnis ist unwichtig
Handballjugend vom TuS Empelde schnuppert Länderspielatmosphäre

Einmal bei den Profis zuschauen: Die TuS- Handball- jugend hatte dazu die Möglichkeit.

Empelde. Die Handballmannschaft der männlichen D-Jugend vom TuS Empelde hatte eine ganz besondere Nachweihnachtsfeier.Schon wochenlang war die Aufregung der Jungs um Trainer Lukas Gleis riesig. Der Handballjugendförderkreis hatte großzügig die Kosten für die Eintrittskarten zum Handball-Testländerspiel Deutschland gegen Island für die ganze Mannschaft übernommen. Die Jugendlichen, der Trainer und die Eltern sagen: „Vielen Dank dafür! Es ist immer wieder toll, dass solche Erlebnisse durch großes Engagement der Förderer und Rüdiger Waldeck vom Förderkreis ermöglicht werden.“

In der ausverkauften TUI Arena herrschte eine tolle Länderspielatmosphäre. Alle waren jetzt noch aufgeregter, denn wann kann man schon mal die besten deutschen Handballer live und in Action erleben und dann auch noch im Team – da macht es mindestens doppelt so viel Spaß. Entsprechend wurde der Teamgeist durch das Tragen der Trainingsjacken vom TuS Empelde – Handballjugendförderkreis – noch unterstrichen.

Das nicht so gute Ergebnis war für die Jungs dann auch zweitrangig, es hat trotzdem viel Spaß gemacht, und dieser Tag wird in Erinnerung bleiben. Man munkelt, dass Trainer Lukas Gleis im Stillen hofft, dass sein Team vielleicht ein paar Tricks für die Rückrunde in der Regionsliga abgeschaut haben.

„Mal anders“ durch die Halle

TuS Empelde bietet seinem Handball-Nachwuchs einige Sondertrainingseinheiten
Ungewöhnliches Training: Der Handball-Nachwuchs hatte nach Weihnachten und nach Neujahr viel Spaß in der Halle Barbarastraße.

Empelde. Unter dem Motto „Training mal anders“ hat der TuS Empelde zwischen den Jahren für jüngere Jahrgänge mehrere Handball-Trainingseinheiten mit Rüdiger Waldeck angeboten. Dass das Training „mal anders“ war, merkten die jungen Handballer schnell – Waldeck hatte sich nämlich einiges einfallen lassen. Jede Einheit begann am Kreis mit dem Motto „Wir sind ein Team“.

Das Training bei den Minis begann mit einem Parcours aus Bänken, Balanceball, Turnmatte, Schrittleiter und Ringen – zum Erstaunen der Jüngsten. Dann ging es mit verschiedenen Übungen für das Prellen und Werfen weiter. Die Erfolge konnte man sehr schnell erkennen, nicht nur durch die leuchtenden Augen der Kinder, sondern auch Waldecks Augen strahlten.

Bei den E-Jugendlichen lagen die Schwerpunkte beim Prellen und Schlagwurf sowie bei Laufwegen in Angriff und Abwehr. Auch hier hatte sich Waldeck Übungen einfallen lassen, die den Kindern trotz der Anstrengung großen Spaß bereiteten.

Die D-Jugendlichen starteten in ihre erste Trainingseinheit im Treppenhaus der Barbarastraße. Hier hieß es: Treppe rauf und Treppe runter. „So schnell waren wir noch nie warm“, lautete der einhellige Tenor, und alle freuten sich auf eine Trinkpause. Gleich im Anschluss hieß es dann zur Grundlinie, auf der Stelle laufen (1.), nach vorne sprinten (2.), Strecksprung (3.), Liegestütz (4.)und zurück (5.). Dabei war neben dem Körper auch der Kopf gefordert.

Bei der nächsten Übung hieß es Prellen um die gesamte Spielfläche mit Passspiel. Der Ehrgeiz war bei allen Aktiven deutlich zu spüren, wenngleich die Beine schon schwer waren. Bevor die zwölf Teilnehmer dann ein Handballspiel starteten, absolvierten sie Pass-Lauf-Übungen. Zudem ließen es sich ein Vater, Lukas Gleis, und Leon Koepke nicht nehmen, an der Trainingseinheit teilzunehmen. „Die Begeisterung und der Spaß der Teilnehmer, trotz der körperlichen und geistigen Anstrengungen, haben alleine die Trainingseinheiten gerechtfertigt“, betonte Waldeck zufrieden und war froh, dieses Angebot für die Kinder gemacht zu haben. Besonders freute er sich über die aktive Teilnahme einiger Eltern.

Bei den jüngeren Kindern (Mini und E-Jugend) lag der Schwerpunkt bei Spiel, Spaß, Körperkoordination, werfen und prellen. Bei der D-Jugend standen Übungen für die Kondition und die Verbesserung der Beweglichkeit im Mittelpunkt. „Viel haben wir an Prell- und Wurftechniken gearbeitet. Dabei waren viele der Übungen in dieser Form und Intensität für die Kinder Neuland. Sie waren richtig kaputt“, sagte Waldeck glücklich: „Gibt es so was auch in den anderen Ferien? Gibt es einen schöneren Lohn? Ich glaube nicht!“

Der Initiator bedankte sich auch bei der Stadt Ronnenberg für die Bereitstellung der Halle Barbarastraße, bei der Jugendwartin Beatrix Weimann sowie den Trainern, die dieser Maßnahme zugestimmt haben, und bei Leon und Doris Koepke, die ihn tatkräftig unterstützten.
HAz Calenberger Zeitung vom 16.01.2016


Handballer wünschen sich ein Beachfeld
Neujahrsempfang der Empelder Vereine – Austausch im Mittelpunkt
Von Heidi Rabenhorst
Gedankenaustausch: Vertreter von zwölf Empelder Vereinen haben sich zum traditionellen Neujahrsempfang getroffen.Rabenhorst

Empelde. Vertreter von zwölf Empelder Vereinen haben sich gestern zu ihrem Neujahrsempfang im Sportparkrestaurant getroffen. Insgesamt zogen alle ein positives Fazit, aber es gibt auch Probleme und Wünsche.

Zufrieden blickte Friedrich Engelmann, Vorsitzender des gastgebenden Mandolinen- und Gitarrenorchesters Empelde, zurück. Er wies auf die gute Entwicklung des des Vereins hin. „In unseren drei Orchestern spielen jeweils bis zu 25 Kinder und Jugendliche mit, die wir auch selbst ausbilden“, sagte er.

Das abgelaufene Jahr war dagegen für Christa Kuck-Meens die wohl schwierigste Zeit als Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe. „Wir haben ein bewegtes Jahr hinter uns. Unser Kernanliegen war die Erhaltung des Freibades“, sagte sie. Das sei gelungen. Das Freibad werde unbedingt benötigt. Die Zahl der Nichtschwimmer steige. „Die Entwicklung ist besorgniserregend“, sagte Kuck-Meens. An der Gesamtschule seien beispielsweise 30 bis 50 Prozent der Zehnjährigen nicht schwimmsicher.

Personelle Probleme hat das Museum für Kali- und Salzbergbau. „Unsere aktive Familie bricht aus Alters- und Krankheitsgründen immer weg“, bedauerte Peter-Michael Köhler. Der Leiter des Kalimuseums wies auf die Jubiläumsveranstaltung im Juni hin, bei der unter anderem der erste Spatenstich für das Kaliwerk Hansa vor 120 Jahren gefeiert werden soll.

Rüdiger Waldeck vom Handballförderkreis wünscht sich ein Beachhandballfeld. „Gerade für Kinder in der Wachstumsphase ist es wichtig, dass sie so oft wie möglich barfuß im Sand laufen“, sagte er.

Nachwuchsarbeit hat auch Erich Wolf im Blick. Er berichtete unter anderem, dass der TuS Empelde mehrere Arbeitsgemeinschaften an der Marie-Curie-Schule anbietet.

Ortsbrandmeister Gunnar Scheele brachte die gute Nachricht mit, dass es ein Osterfeuer geben werde. „Wir bevorzugen die freie Parkfläche am Gerätehaus“, verriet er Feuerwehrchef.

Durchweg Positives berichteten auch die Vertreter vom Verein Schüler- und Familienhilfe, des Männergesangvereins, des Sozialverbandes, der Schützengesellschaft, der Kleingartenkolonie Mein Hobby sowie des vor drei Jahren gegründeten Fußballvereins Borussia Empelde.
HAZ - Calenberger Zeitung vom 11.01.2016




Reinigung am Spieltag verringert Rutschgefahr
Testphase in Sporthalle fast abgeschlossen – Handballer zufrieden
Die Stadt Ronnenberg und die Handballer des TuS Empelde haben nach monatelanger Ursachenforschung offenbar eine Lösung für die Rutschgefahr in der Turnhalle an der Barbarastraße gefunden. Kurz vor dem Ende einer Testphase steht nahezu fest: Eine Zusatzreinigung unmittelbar vor Heimspieltagen verringert das Risiko.
Von Ingo Rodriguez

Empelde. „Wir sind mit der Testphase bislang sehr zufrieden“, fasst der TuS-Vorsitzende Erich Wolf die Erkenntnisse zusammen. Nach sechs von insgesamt sieben vereinbarten Probe-Spieltagen gebe es seitens der Handballer weniger Beanstandungen. „Es ist nach den Zusatzreinigungen des Hallenbodens am Morgen vor den Spielen besser geworden“, weiß Wolf. Nach monatelangen Diskussionen zeichnet sich eine Lösung ab, um die Rutschgefahr und das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Vor allem nach der schweren Knieverletzung eines Handballers im September waren Beschwerden über eine unzureichende Hallenreinigung lauter geworden. Zwar hatten sich andere Sportler oder Schüler nicht über den Boden in der Grundschulhalle beschwert. „Handball ist ein sehr schneller Sport, da kann es bei verminderter Standfestigkeit schneller zu Verletzungen kommen“, sagt Wolf.

Er hat bei der Ursachenforschung auch die Termine der Reinigung als Problem ausgemacht. Die Stadt lässt den Hallenboden an jedem Werktag von einer Reinigungsfirma morgens vor dem Schulunterricht pflegen. Außerdem steht regelmäßig auch eine Grundreinigung auf dem Plan – Tribünen und Geräteräume inbegriffen. Trotzdem hatten die Handballer an den Wochenenden immer wieder über Staubflusen geklagt. Dabei hatte ein Gutachten ergeben: Der Boden ist nicht glatt.

Trotzdem: Staub ist wohl Auslöser der unterschiedlichen Wahrnehmungen. „Nach der Freitagsreinigung wird die Halle bis zu den Spielen am darauffolgenden Sonnabend noch viel genutzt– genug Zeit, damit sich Staub absetzen kann“, sagt Wolf. Deshalb sei für die Testphase vereinbart worden: „Im Zwei-Wochen-Rhythmus eine Zusatzreinigung jeweils morgens vor dem Heimspielen“, sagt Wolf. Dies habe zu einer Verbesserung geführt. Die Abschlussbesprechung steht zwar erst am nächsten Sonntag an. „Es gibt aber Signale, dass die Zusatzreinigung Dauereinrichtung wird“, sagt Wolf. Die Stadt sei um die Sicherheit in der kommunalen Halle sehr bemüht.
HAZ Calenberger Zeitung vom 04.01.2016



Die Jungs mit dem Wischmop

Handball: Ansgar Banek und Kai Zupke sind beim Putzen nah dran am Geschehen
Von Jörg Zehrfeld


Unverzichtbar: Empeldes Handballer freuen sich, dass Kai Zupke für blitzblankes Hallenparkett sorgt.Zehrfeld (2)

Handballer können mitunter pingelig sein, vor allem dann, wenn es um den Hallenboden geht. Kein Wunder, kann doch in dieser rasanten Sportart bereits eine geringe Menge Schweiß auf dem Parkett für Rutschgefahr und hohes Verletzungsrisiko sorgen. Deshalb ist es gut, wenn man wie das Oberligateam des HV Barsinghausen und die Landesligatruppe des TuS Empelde seine Spezialisten auf der Bank sitzen hat, die Abhilfe schaffen.

Bei den Barsinghäusern ist Ansgar Banek der „Mann mit dem Wischer“. Der Kreisläufer der D-Jugend des HVB musste sich dafür sozusagen hochdienen. „Ich habe zuerst für die A-Jugend gewischt. Als die meisten Spieler letztes Jahr in die Herrenmannschaft kamen, habe ich bei Gerd Köhler gefragt, ob ich nicht bei der 1. Herren wischen darf“, berichtet Ansgar von einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch beim HVB-Vorstand.

„Ein Wischer muss aufmerksam und schnell sein“, lautete die Stellenbeschreibung, und selbstredend ist der Fußboden nach Ansgars Einsatz blitzsauber. Für seine Wischerdienste hat er auch einen weiteren triftigen Grund. „Hier unten sieht man viel mehr, ich will hier am Spielfeldrand auch von den Großen lernen“, sagt Ansgar und lauert auf immer neue Tricks, die er dann selber ausprobieren will.

Wenn sein Vater Jens das Empelder Herrenteam bei Heimspielen betreut, dann sorgt auch Kai Zupke an der Empelder Barbarastraße stets für saubere Verhältnisse. Trotz einer Gehbehinderung ist Kai in der C-Jugend des TuS Bothfeld ebenso als Handballer aktiv. Für ihn zählt das olympische Motto „Dabei sein ist alles“. Mit seinem Handicap geht er offen um. „Ich liebe jede Art von Sport, vor allem Ballsport“, sagt der 13-Jährige und freut sich auf der Bank wie ein Schneekönig über Erfolge des TuS.

Seine sportlichen Vorbilder sind die Empelder Rückraumspieler Sandro Mohnecke und Maik Hoffmann. Den Job als Wischer will Kai aber nicht bis in alle Ewigkeit ausüben. Beim Kampfgericht mitzuarbeiten oder als Schiedsrichter zu agieren, das kann er sich auch vorstellen. Und als Trainer? „Ja, warum nicht“, meint er, wenn auch ein wenig zögerlich. Vater Jens Zupke muss also aufpassen, ein potenzieller Nachfolger steht schon in den Startlöchern.
HAZ Calenberger Zeitung vom 23.12.2015 jz


Viele Tore und neue Trikots beim TuS


Betreuerin Denise Csepke (hinten, links) und Trainerin Sabrina Waldraff (rechts) freuen sich
mit ihrer Mannschaft über das gesponserte Outfit.privat


Zurückhaltendes Taktieren ist nicht das Ding der B-Junioren-Handballer des TuS Empelde. Der Tabellenfünfte der Regionsoberliga 2 hat bislang mit 145 Toren die meisten Treffer nach dem Spitzenreiter SG Ost Himstedt-Bettrum erzielt – bei 162 Gegentoren haben die Calenberger jedoch die schlechteste Abwehr der Staffel. Bei seinen ereignisreichen Begegnungen geht der TuS in neuen – selbstverständlich lila-weißen – Trikots aufs Feld, die von der Unternehmungsberatung Uwe Nüsse mit Unterstützung des Handball-Jugendförderkreises der Empelder gespendet wurden. Der nächste Einsatz für die jungen Handballer steht morgen um 14.45 Uhr auf dem Programm – es geht zum Zweiten SG Misburg, der seine bisherigen drei Begegnungen alle gewonnen hat.
HAZ - Calenberger Zeitung vom 14.11.2015 dlp


 


Die Handballerinnen freuen sich auf das Feriencamp

TuS Empelde lädt zum 4. Handballferiencamp ein
Veröffentlicht am 30. Oktober 2015 von Heidi Rabenhorst in Gehrden, Lokales
Der Handball steht beim Empelder Feriencamp auf dem Stundenplan

83 Kinder trainieren mit sieben Übungsleitern in zwei Sporthallen




Empelde. Das Handball-Camp des TuS Empelde hat am Ende der Herbstferien 76 Nachwuchsspieler im Alter von sieben bis 16 von den E- bis zu den B-Junioren sowie sieben Hortkinder in zwei Hallen gelockt. Zum vierten Mal hatte die Handballsparte des TuS Empelde zu dieser kostenlosen Aktion eingeladen.

An drei Tagen standen jeweils zwei Trainingseinheiten mit altersgerechten Schwerpunkten auf der Agenda. Zum Abschluss des Camps übernachten die jungen Handballer von Freitag auf Sonnabend in der Halle. Das Licht sollte nicht zu spät ausgehen, denn beim großen Turnier der Eltern und Trainer gegen die Spieler will jeder schließlich ausgeschlafen sein, um eine gute Leistung aufs Parkett zu bringen.

Die Kosten in Höhe von rund 1200 Euro für das Camp übernimmt der Handballjugendförderkreis, der den Kindern mittags eine warme Mahlzeit und frisches Obst angeboten hat. „Wir möchten uns ganz herzlich bei der Stadt Ronnenberg bedanken, die uns auch in diesem Jahr wieder die Sporthallen am Sportpark und in der Barbarastraße kostenlos zur Verfügung gestellt hat“, freut sich Rüdiger Waldeck vom Förderverein. Sein großer Dank gilt außerdem allen ehrenamtlichen Helfern, die diese Aktion tatkräftig unterstützt haben.
Quelle Hallo Wochenende Bilder und Text Heidi Rabenhorst


Reinigung gegen das Rutschen
Handballer klagen über zu glatten Boden in der Sporthalle an der Barbarastraße
Eine zusätzliche Reinigung soll die von Handballspielern beklagte Rutschgefahr in der Sporthalle an der Barbarastraße verringern. Vertreter der Stadt, des TuS Empelde und der Reinigungsfirma verständigten sich darauf, den Hallenboden künftig 14-tägig zu säubern.

Von Carsten Fricke

Erich Wolf  und Tilo Valentin setzen auf eine zusätzliche Reinigung des Hallenbodens, um die von Handballern bemängelte erhöhte Rutschgefahr in der Sporthalle an der Barbarastraße zu verringern.Fricke

Empelde. „Das Ganze wollen wir erst einmal testen“, sagt der TuS-Vorsitzende Erich Wolf. Bisher werde der Hallenboden fünfmal pro Woche gereinigt, erläuterte der städtische Teamleiter Tilo Valentin. Allerdings erfolge die letzte Reinigung vor den Wochenend-Punktspielen der Handballer freitags um 6.30 Uhr. Anschließend würden die Schule, der Hort und mehrere Sportvereine die voll ausgelastete Halle nutzen und damit für Staubverwirbelungen sorgen.

„Wenn die Ersten Herren dann am Sonnabendnachmittag spielen, kann es sein, dass sich bis dahin ein Staubfilm auf den Hallenboden gelegt hat“, sagt Wolf. Bisher gebe es nur von den Handballern Kritik. Vonseiten der Basketballspieler und anderer Sportler gebe es ebenso wie von den Lehrern der benachbarten Theodor-Heuss-Grundschule keine Hinweise auf einen zu glatten Boden. Eine Glättemessung im Januar hatte keine Mängel des Hallenbodens ergeben. Der beauftragte Experte konnte nur den Hinweis geben, dass Staub die Ursache sein könnte.

Ein Angebot von Eltern des Handballnachwuchses, die Bodenreinigung vor jedem Pflichtspiel zu übernehmen, sei begrüßenswert, jedoch aus rechtlichen Gründen problematisch, erläutert Wolf. „Wenn Eltern dort reinigen würden, hätten wir eine schwierige Haftungssituation“, betont der TuS-Vorsitzende. „Wenn dann etwas passieren würde, käme zuerst die Frage, wer hier gereinigt hat“, erläutert er.

Daher würden die Stadt und der TuS auf die Reinigung am Sonnabend durch einen Fachbetrieb setzen. „Ich finde es sehr fair von der Stadt, dass sie diesen Weg gegangen ist und die zusätzliche Reinigung beauftragen will“, sagt Wolf. Darüber hinaus gehe die Suche nach anderen möglichen Ursachen weiter. Allerdings würden Hallenböden überall mit dem gleichen Mittel gereinigt, sodass auch dies offenbar als Ursache ausscheide. „Trotzdem gehen wir jedem Hinweis nach“, sagt Valentin. Die Probephase für die Zusatz-Reinigung an jedem zweiten Sonnabend vor den Punktspielen der TuS-Handballer soll Anfang November beginnen und bis Ende des Jahres andauern. „Wenn wir feststellen, diese 14-tägige Reinigung hat sich bewährt, dann behalten wir sie bei“, kündigte Valentin an.
HAZ - Calenberger Zeitung vom 21.10.2015



Mit dem Trikot in die Schule“ – TuS wirbt für Handball
Aktionstag an Schulen soll neue Mitglieder werben

Empelde. „Mit dem Trikot in die Schule“, so lautete das Motto vom Handball-Verband Niedersachsen. Alle Mitgliedsvereine waren aufgefordert, an dem Aktionstag ihre Nachwuchshandballer in ihren Vereins-Trikots in die Schulen zu schicken. An die Hand gaben die Verbände den Nachwuchs-Handballern Werbekarten. Die Botschaft war klar definiert: „Bring einen mit zum Handball.“

Natürlich beteiligten sich auch in diesem Jahr Nachwuchs-Handballer vom TuS Empelde. Stolz präsentierten sie in ihrem Trikot ihren Verein – ausgestattet mit reichlich Infomaterial für ihre Mitschüler.

Alle Jugendmannschaften freuen sich auf neue Mitspieler und wollten ihre Mitschüler, Freunde, Nachbarn oder Bekannte auf den Handball im TuS Empelde aufmerksam machen. Nette Mannschaften und qualifizierte Trainer hoffen auf neue Gesichter, die Lust haben auf zweimal wöchentliches Training und tolle gemeinsame Erlebnisse an den Wochenenden.

Ansprechpartner und Informationen sind online auf der Home-page tusempeldeerste.de unter Mannschaften zu finden oder bei Jugendwartin Beatrix Weimann und der FSJlerin Megan Cotton zu bekommen. Unterstützt wurde diese Aktion von der FSJlerin Megan Cotton und dem Handballjugendförderkreis, vertreten durch Rüdiger Waldeck.
HAZ - Calenberger Zeitung vom 07.10.2015


Eltern wollen Halle reinigen
Die Debatte um die Rutschgefahr in der Sporthalle in Empelde geht weiter
Die Diskussion wegen der Rutschgefahr in der Turnhalle Barbarastraße reißt nicht ab. Nun bieten sich Eltern des Handballnachwuchses an, in einer Probephase die Halle vor jedem Pflichtspiel zu reinigen.
Von Kerstin Siegmund
Empelde. „Die Nörgelei soll aufhören“, sagt Rüdiger Waldeck vom Jugendförderkreis des TuS Empelde. Der Senior spielte in den
1960er Jahren selbst aktiv Handball in der damals neu gebauten Halle und ist dem Sport und dem Verein noch immer eng verbunden.

Gemeinsam mit engagierten Eltern will Waldeck dazu beitragen, dass der Diskussion um eine erhöhte Rutschgefahr und ein erhöhtes Verletzungsrisiko wegen einer vermeintlich mangelhaften Reinigung der Halle ein Ende bereitet wird.

Die Stadt Ronnenberg als Eigentümerin der Schulsporthalle hat eine Reinigungsfirma beauftragt, fünfmal pro Woche maschinell oder von Hand den Boden zu säubern. Ebenso sind die Tribünen, die Heizkörper und die Geräteräume vom Staub befreit worden. Trotzdem kritisieren Sportler den Reinigungszustand. Zuschauer berichten von Staubflusen auf dem Boden.

Die Eltern aus dem Handball-Jugendförderkreis bieten sich laut Waldeck an, mehrere Wochen lang vor jedem Pflichtspiel am Wochenende den Boden zu reinigen – in Absprache mit der Stadtverwaltung und der Reinigungsfirma. Diese zusätzlichen Säuberungsaktionen sollen in das Hallenbuch eingetragen werden. Dort können die Handballer auf den Reinigungszustand reagieren.

„Wir wollen herausfinden, woran es liegen könnte, dass die Handballer ausrutschen und sich verletzen“, sagt der Empelder. Ist der neue Bodenbelag, den die Stadt in der Halle verlegen ließ, für schnelle Sportarten nicht so gut geeignet wie der alte? Oder liegt es daran, dass die Sportart robuster und athletischer geworden ist und deshalb häufiger Verletzungen zu beklagen sind? Waldeck und einige Eltern hoffen, dass sie Antworten erhalten, wenn sie sich für eine zusätzliche Reinigung engagieren.

Nach der Probephase solle entschieden werden, wie es weitergehen soll.
HAZ - Calenberger Zeitung vom 17.09.2015


Boden zu glatt? Sportler verletzt sich
Die Stadt weist die Kritik der Handballer an der Reinigung der Halle Barbarastraße zurück
Von Kerstin Siegmund
Ronnenberg. In den Flusen auf dem Boden der Sporthalle an der Barbarastraße sehen Handballer des TuS Empelde die Ursache, dass ein Spieler einer Gastmannschaft ausrutschte und einen Kreuzbandriss erlitt. Augenzeugen berichten von zahlreichen Staubflusen auf dem Hallenboden. „Die Halle wird schlecht gereinigt“, sagt ein Zuschauer.

Die Vorwürfe haben die Stadtverwaltung bereits erreicht. Der Hausmeister gab einen entsprechenden Eintrag im Hallenbuch gestern Morgen an den zuständigen Teamleiter Thilo Valentin weiter. Dieser weist die Kritik zurück. „Der Hallenboden wird fünfmal pro Woche gereinigt, dreimal mit der Maschine und zweimal von Hand“, berichtet Valentin auf Anfrage. Wegen des Sportunterrichts der benachbarten Theodor-Heuss-Grundschule werde die Halle im Auftrag der Stadt regelmäßig von einer Reinigungsfirma gesäubert. Laut Teamleiter sind die Sportler des TuS Empelde lediglich in den Schulferien für die Reinigung zuständig.

Nach den Vorwürfen, die Handballer des TuS Empelde im Januar laut werden ließen, hatte die Stadt bereits die Tribünen vom Staub befreien lassen. Damals wurde auch eine Glättemessung vorgenommen. „Der Boden erhielt das Prädikat gut bis sehr gut. Er ist nicht zu glatt“, sagt Valentin. Wegen des positiven Ergebnisses konnte der von der Stadt beauftragte Experte nur den Hinweis geben, dass der Staub die Ursache der Glätte sein könnte.

Daraufhin ließ die Stadt in den Sommerferien die Halle gründlich vom Staub befreien. Dazu gehörten laut Valentin die Heizkörper an der Längsseite der Halle, die Nischen der Oberlichter und die Tribünen. Zudem wurde der Boden gescheuert und neu beschichtet.

Der TuS-Vorsitzende Erich Wolf und Ronnenbergs Stadtverwaltung beschäftigen sich nun schon seit Monaten mit dem Phänomen des rutschigen Belags. Klagen hat die Verwaltung bisher nur von den Handballern gehört. „Die Basketballer und Badmintonspieler sind zufrieden“, sagt Teamleiter Valentin
HAZ - Calenberger Zeitungvom 15.09.2015


TuS kämpft sich zum Turniersieg
Handball: Junkers-Cup, Herren – Auch mehrere Ausfälle können die Empelder nicht stoppen
Von Jörg Zehrfeld
Trotz einiger Ausfälle vor und während des Turniers hat sich der TuS Empelde beim Junkers-Cup in eigener Halle durchgesetzt.

War für die Empelder der Einstieg in die Veranstaltung beim mühelosen 20:9-Erfolg im ersten Vorrundenspiel gegen die HSG Lachte/Lutter noch ein einfacher, wurde den Gastgebern schon im zweiten Vergleich alles abverlangt. Die hart umkämpfte Partie gegen die SG Letter 05 konnte der TuS letztlich zwar mit 15:12 gewinnen, allerdings verletzte sich in dieser Begegnung Mittelmann Mike Hoffmann. Eine Bänderdehnung bedeutete für ihn das Ende des Turniers. Da mit Michael Schepers, der über Bandscheibenbeschwerden klagt, bereits ein Rückraumakteur nicht antreten konnte, blieben mit Andreas Meibert, „Oldie“ Jan Brammer und Marcel Rokahr nur noch drei Rückraumspieler übrig, die ihre Aufgaben im weiteren Turnierverlauf dann aber mehr als ordentlich verrichteten.

So gelang den Lila-Weißen gegen den TuS Altwarmbüchen ein 11:11, obwohl die Calenberger ständig einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen mussten. Vor allem den Distanzwürfen von Rokahr war es zu verdanken, dass das Spiel nicht verloren ging und sich die Empelder über den Gruppensieg freuen konnten.

Rokahr war auch im ersten Spiel der Endrunde gegen den Hannoverschen SC dafür verantwortlich, dass die Hausherren nicht vorzeitig entscheidend in Rückstand gerieten. Florian Grundschok und der angeschlagene Jens Zehrfeld sorgten gegen die Hannoveraner mehrfach für die Ausgleichstreffer, Meibert gelang kurz vor dem Abpfiff das erlösende Tor zum 14:13-Endstand.

Die finale Begegnung gegen die HSG Herrenhausen/Stöcken entschied der TuS ebenfalls knapp mit 10:9 für sich und ließ sich im Anschluss als Turniersieger feiern. „Imponiert hat mir, dass die Mannschaft sich trotz der Ausfälle durchgebissen hat“, freute sich Trainer Jens Zupke über die Moral seiner Formation und ordnete spontan einen trainingsfreien Dienstag für seine Schützlinge an. Die Empelder Reserve landete in der B-Runde des Turniers abgeschlagen auf dem achten Platz.

Turnierorganisator Torsten Gorn war mit dem reibungslosen Ablauf des ersten Turniertages zufrieden. „Dass allerdings drei gemeldete Teams ohne abzusagen einfach nicht erschienen sind, ist sehr ärgerlich. Nicht nur gegenüber uns als Gastgeber, sondern auch gegenüber den angetretenen Mannschaften ist das mehr als unhöflich“, fand Gorn auch kritische Worte.
HAZ Calenberger Zeitung vom 31.08.2015


Megan macht Sport zum Beruf
Die 17-Jährige arbeitet in einem freiwilligen sozialen Jahr mit Kinder und Jugendlichen
Von Kerstin Siegmund
Empelde. Megan Cotton unterstützt seit 1. September den TuS Empelde in der Jugendarbeit. Die 17-jährige aktive Handballerin absolviert ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) bei Ronnenbergs zweitgrößtem Sportverein.

Die Freude im Vorstand ist groß. „Erstmalig gibt es im TuS Empelde einen eigenen FSJler!“, jubelt Jugendwartin Beatrix Weimann. Etliche motivierte Bewerber im Alter von 17 bis 20 Jahren hätten sich bei ihr gemeldet. Die meisten seien bereits in einem Sportverein ehrenamtlich tätig. „Eine Bewerbung stach jedoch von Anfang an heraus, denn mit Megan meldete sich zur großen Freude des Vorstandes auch eine Kandidatin aus den eigenen Reihen“, berichtet die Jugendwartin.

Megan Cotton ist seit etwa zehn Jahren im TuS aktiv und hat mit Tischtennis, Gymnastik, Faustball und Handball vielfältige Erfahrungen im Kinder- und Jugendbereich gesammelt. Auch als Trainerin des Handballnachwuchses überzeugte sie mit einem tollen Engagement, ergänzt Weimann. Als neue FSJlerin betreut Megan seit dem 1. September die Angebote für Kinder und Jugendliche des TuS. Dazu gehören Kooperationen mit den Grundschulen in Weetzen und Empelde sowie mit der KGS in Ronnenberg.

Megan will auch in Horte und Kindergärten gehen und dort die Kinder für Ballsportarten, aber auch für Turnen und Tanzen begeistern. „Zusätzlich wird der Auftritt des Vereins in den sozialen Medien des Internets unter Megans Federführung neu aufgestellt“, ergänzt die Jugendwartin. In ihrem freiwilligen sozialen Jahr will Megan weitreichende Einblicke in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erhalten. Aus gutem Grund. „Ich werde voraussichtlich in Osnabrück Sportpädagogik studieren“, sagt die Empelderin. Nach dem Schulabschluss an der IGS Mühlenberg hatte sie noch ganz andere Pläne. „Ich habe eine Berufsfachschule Wirtschaft besucht, weil ich Veranstaltungskauffrau werden wollte“, sagt Megan. Doch die Liebe zum Sport war offensichtlich stärker.
HAZ Calenberger Zeitung vom 08.09.2015